Militär

Dank Gore Bekleidung und Gore Technologien können sich Soldatinnen und Soldaten voll auf ihre Aufgabe konzentrieren, ohne einen Gedanken an Bekleidung, Ausrüstung oder die elektronische Systeme in den Fahrzeugen oder Flugzeugen.

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Im Militärbereich ist Verlässlichkeit ein Muss. Egal, ob Gore Bekleidung, Kabel oder Dichtungen an die Streitkräfte liefert: Militärisches Personal kann sich voll und ganz auf Uniformen, Ausrüstung, Fahr- und Flugzeuge mit Gore Komponenten verlassen und sich so ausschließlich auf seine Missionen konzentrieren.

Überblick

Wo Leben auf dem Spiel stehen, gibt es bei der Verlässlichkeit von Produkten keine Kompromisse. Von den Uniformen, die Soldatinnen und Soldaten tragen, bis hin zu den elektronischen Systemen in ihren Fahrzeugen und Flugzeugen. Die Produkte die in rauen militärischen Umgebungen zum Einsatz kommen, müssen absolut verlässlich sein. Denn sie schützen Leben.

Bei Gore steht Zuverlässigkeit im Zentrum jeder Produktentwicklung. Unsere Produkte bestehen in jeder Umgebung. Ganz gleich, ob es extreme Höhen, Temperaturen, chemische Exposition oder intensive Nutzung ist. Wir wissen, dass Streitkräfte mit den härtesten Bedingungen konfrontiert sind. Wenn ein Soldat sich auf eine Uniform aus strapazierfähigem Gore Material oder auf elektronische Systeme, Kabel und Komponenten verlassen kann, dann kann das jeder.

Seit mehr als 30 Jahren unterstützt Gore Streitkräfte dabei, ihr Personal zu schützen und ihre Missionen erfolgreich abzuschließen. Diese Partnerschaft ist Gore sehr wichtig und wir sind stolz darauf, dass das Geschick und das Engagement unserer Wissenschaftler, Ingenieure und Produktexperten hilft, die komplexen funktionalen Anforderungen unserer Streitkräfte zu erfüllen.

Bei wichtiger Ausrüstung und elektronischen Systemen weiß das Militär, dass es sich auf jedes Gore Produkt verlassen kann: zu Land und in der Luft.

Sichere Signale, geschützte Oberflächen

Wenn es beim Mililtär um Produktzuverlässigkeit geht, kommt Gore ins Spiel.

Gore arbeitet seit langem mit dem Militär zusammen, und liefert Kabel und Komponenten für den Einsatz in Landfahrzeugen, Flugzeugen und anderen militärischen Anwendungen. Schon das erste Produkt von Gore, das 1958 auf den Markt kam, war ein Isolierdraht und -kabel das vor allem in der Verteidigung verwendet wurde.

Dank extremer thermischer und chemischer Beständigkeit, mechanischer Festigkeit und Flexibilität sorgen unsere Kabel und Kabelbaugruppen heute für eine sichere Stromversorgung mit gleichbleibender Signalanbindung und zuverlässiger Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung – nach der Installation und während der gesamten Betriebszeit.

Gore Hochleistungskabel  werden für die Signalübertragung und in Hochfrequenzanwendungen eingesetzt – in Headsets, Handsets und taktischen Tablets, aber auch in Missionssystemen für Bodenfahrzeuge, Hubschraubern und Kampfjets wie der F-16 und F-35. GORE Hook-up Kabel, GORE Ethernetkabel und GORE-FLIGHT Mikrowellen-Baugruppen sind unter extremen Bedingungen im Einsatz und haben sich  von Anfang dauerhaft bewährt.

Ebenso zuverlässig sind Gores Flugzeugdichtungen. Seit mehr als 20 Jahren verwenden führende Militärflugzeughersteller Gores Bänder und Dichtungen, um ihre Anforderungen zu Abdichtung und zu Oberflächenschutz an Paneelen, Bodenbrettern, Windschutzscheiben, Antennen und Treibstofftanks zu meistern.

Auf der Suche nach elastischen Versiegelungen kontaktierten die U.S. Army und die Royal Netherlands Air Force (RNLAF) Gore, um die Schäden durch das Scheuern von Flugzeugteilen und -strukturen während des Einsatzes zu verhindert. Heute werden GORE SKYFLEX Aerospace Materialien erfolgreich in Hubschraubern wie dem Apache, Black Hawk, Chinook und Seahawk eingesetzt.

S-70 Black Hawk (Sikorsky)

Funktionsbekleidung für Soldaten

Bereits vor unserer offiziellen Zusammenarbeit mit dem Militär, fielen den Einsatzkräften unsere Produkte, insbesondere das atmungsaktive, wasserdichte GORE-TEX®, auf. Verbraucherprodukte wurden gekauft und bei Einsätzen getragen.

Erstmals passierte das 1978, zwei Jahre nachdem GORE-TEX® auf den Markt gekommen war. Ein Major des United States Marine Corps trug einen Marmot Allwetter-Parka bei einem Feldtest und machte positive Erfahrungen damit. 

1982 hatte eine Gruppe britischer Soldaten die gleiche Idee. Kurz vor ihrem Aufbruch in den Falklandkrieg kauften sie GORE-TEX® Bekleidung von ihrem eigenen Geld, weil diese einfach besser war als die damalige Militärbekleidung. Später erzählten sie auch US Soldaten von ihren Erfahrungen mit GORE-TEX®.

1983 schrieb ein Major der Royal Marines des Vereinigten Königreichs eine Dissertation über den Einsatz von GORE® Funktionsmaterial beim Militär. In einem Brief an Gore behauptete er: „Ich glaube, dass Ihre Materialien ... die Materialien der Zukunft sind.“

Im gleichen Jahr führte die US-Regierung für drei Jahre das Extended Cold-Weather Clothing System (ECWCS) ein. Neben drei weiteren kommerziell erhältlichen Produkten wurde auch Marmots Allwetter-Parka mit GORE-TEX® Funktionsmaterial getestet und schnitt bei den Feldtests in Alaska und Vermont besonders gut ab. Im nächsten Jahr trugen 1.000 U.S. Marines die Parkas während einer NATO-Übung in Norwegen. Und es war die erste Übung in der Geschichte der Marine Corps, in der es keine Ausfälle aufgrund von kaltem Wetter gab.

Nach diesem Erfolg kaufte die 10. Mountain Division der U.S. Army 1987 16.000 Sets Gore Ausrüstung. Im darauffolgenden Jahr führte das Militär GORE-TEX® Funktionsmaterial offiziell als Standardbekleidung ein.

Soldiers wearing Gore gear

Seitdem entwickelt Gore gemeinsam mit dem Militär benötigte Schutzkleidung wie Stiefel, Kampfhandschuhe, Schlafsysteme und taktischen Schutz. 1997 wurde der „Bosnia Boot“ vorgestellt, ein ICWB-Stiefel (Intermediate Cold/Wet Boot) für den Einsatz in Bosnien. Und kürzlich wurde GORE® CHEMPAK Ultra Barrier Fabric vom Militär als Schutz bei Einsätzen in heißen Gegenden mit möglichen chemischen Waffen eingeführt. 

Gore beliefert heute viele Bereiche des Militärs, darunter das Heer, die Marine, die Luftwaffe und Spezialeinsatzkräfte. Wir liefern heute den Schutz nach dem Soldaten bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren zunächst selbst gesucht hatten.